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Nord-Süd-U-Bahn

Stadt Köln zerstört mutwillig alte Baumallee gegen die Interessen der Bürger!

Oberbürgermeisterin Reker muss zurücktreten!

Anlässlich des moralischen und ökologischen Kahlschlags, den die Stadt an der Bonner Straße jetzt täglich durchführt, muss Oberbürgermeisterin Henriette Reker als oberste Leiterin der Verwaltung zurücktreten!

Seit vergangenem Freitag, den 20. Oktober werden ohne erkennbaren Zeit- und Handlungsdruck gegen erheblichen Protest insgesamt 300 Bäume für die in ferner Zukunft (vielleicht 2024) befahrbaren Nord-Süd-Stadtbahn gefällt. Die Gespräche über eine alternative Planung waren von der Stadt abgebrochen. Der juristische Weg die Baumfällungen noch zu stoppen war vor kurzem erschöpft. Politik und Verwaltung setzen sich aktiv für den sinnlosen Baumfrevel ein. (Mit Ausnahme der Freien Wähler)

Eklatantes Beispiel für die Baum - zerstörerische Haltung ist die Stellungnahme der Grünen zu den Baumfällungen. Die Tendenz: früher waren wir ja gegen die Nord-Süd-Bahn, wir hätten es besser gemacht, aber heute stimmen wir der Planung und der Fällung in allen Punkten zu, weil alles so toll demokratisch beschlossen wurde und wir keine undemokratischen Nörgler sein wollen. Lest euch dazu auch den Kommentar von Andreas Wulf durch!

Auch die Oberbürgermeisterin Frau Reker sagt, dass man "den Herausforderungen einer wachsenden Stadt, einer modernen Mobilität und nicht zuletzt der Luftreinhaltung“ gerecht werden wolle, …indem man die Bäume an der Bonner Straße wegsemmelt, um 2 km Schiene zu bauen!!! Es ist leider kein Witz! Hier nachzulesen.Genau genommen hat eine neue Zeitrechnung begonnen.

Die Stadtverwaltung, die sich nicht gerade mit Ruhm bekleckert hat, was den Schienenausbau in Köln anbelangt, will glauben machen, dass dieser 2 km lange Wurmfortsatz an Bahn (3. Baustufe) der auf Dauer (?) nur zwischen Marienburg und Aldi an der Marktstraße pendelt, die lang ersehnte Verkehrswende in Köln mit sich bringt.

Tatsächlich ist der Bau der Bahn nur ein Vorwand um Fördergelder zu erschleichen. Deswegen ist die Planung auch eigentlich scheiß egal und die kritisierenden Bürger nur ein Ärgernis.

Die Stadtverwaltung die bislang den Auftrag hatte, sich für die Belange der Bürger einzusetzen geht in einer arroganten Weise über die Sorgen und Anregungen der Bürger hinweg, betreibt gegen jeden Sinn Baumfrevel an der sowieso schon lauten und schadstoffverseuchten Bonner Straße und das in einer hinterhältigen und dreckigen Art, das einem fast die Spucke wegbleibt. Und das noch mit Argumenten die hinten und vorne nicht stimmen. Und das noch zu horrenden Preisen! Statt 550 Mio Euro sind ca. 2 Mrd. Euro an Steuergelder ausgegeben worden für 4 km funktionsuntüchtige Schiene, zuzüglich der Schäden des Zusammenbruchs des historischen Archivs mit 1, 3 Mrd Euro. Hier könnt ihr die genauen Zahlen nachsehen.

Das, was wir heute auf der Bonner Straße erkennen können ist eine Bankrott-Erklärung der Verwaltung und der hiesigen Politik. Die Oberbürgermeisterin Frau Reker sollte sich nicht mehr hinter den Phrasen einer "lebendigen Demokratie" verstecken, für die sie so gerne wirbt. Sie ist verantwortlich für das rüde Vorgehen der Verwaltung gegenüber den Bürgern und der Natur und sie sollte zurücktreten!

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