Natur, Bildung und Soziales, Bürger informieren Bürger e. V.

NaBiS e.V. - Über uns

Ein Mensch sägt den Arm von Mutter Natur ab, der den Planeten Erde hält

'NaBiS' steht für eine Abkürzung, nämlich für "Natur, Bildung und Soziales - Bürger informieren Bürger". Wir bieten Informationen zu verschiedenen Themen an - z.B. Pflanzenkunde, Bürgerrechte, Baumverteidigung, Ernährung oder Sozialberatung - und laden zu Nachbarschaftshilfe ein. Wir organisieren Gesprächskreisen, Vorträge, Bürgerinitiativen Aktionen zum Baum- und Naturschutz und manchmal auch Feste.

Die Mitglieder und Freunde von NaBiS e.V. haben es sich zum Ziel gesetzt, die Raderberger Brache am Vorgebirgspark langfristig zu erhalten. Sieben Hektar üppige Brachfläche - mit über 20 verschiedenen Baumsorten, 200 Pflanzensorten, offenen Blumenwiesen und verwobenen Wegen durch die Brombeerbüsche - sollen für das Allgemeinwohl und auch für zukünftige Generationen als grüne Lunge, als ökologisches und soziales Biotop erhalten bleiben.

Zur Enstehung des Vereins

Der gemeinnützige Verein NaBiS e.V. hat sich im Sommer 2004 aus einer Bürgerinitiative gegründet, die im Frühjahr 2004 wochenlang gegen den Ausbau des Bischofweges durch das Gelände der Raderberger Brache zusammen stand. Hier ein Bericht der TAZ vom 03.04.2004. Hier Bilder der demonstrierenden Nachbarschaft.

Der Ausbau des Bischofsweg - als Ausweichstrasse für den U-Bahn-Bau an der Bonner Strasse und auch für den Umbau des Großmarktes gedacht - kostete mindestens 1,7 Millionen Euro. Unserer Ansicht nach wäre dieser Ausbau nicht notwendig gewesen, da die Kierbergerstrasse im Vorgebirgspark als Ausweichstrasse vorhanden war.

Die Raderberger Brache hat durch den Strassenbau viel Fläche und auch ihre Qualität als einzigartige autolärmfreie Zone verloren. Andererseits kann die Schliessung der Kierberger Strasse durch die Beruhigung des Vorgebirgsparks positiv betrachtet werden.

Vom Sinn des Vereins

Jetzt möchten wir das verbliebene Stückchen Raderberger Brache als ökologisch und sozialen Ausgleichsplatz für grauen Beton, Streß und Schwachsinn in das Bewusstsein der Öffentlich bringen. Mit der Unterstützung von Anwohnern und Naturfreunden soll erreicht werden, daß die Stadt Köln (Verwaltung und Politik) die Raderberger Brache nicht als Bauland ausweist. Wir möchten nicht sehen das diese Allmende (Allgemeingut) beispielsweise als Parkplatz eines großen Supermarkts endet. Auch der Plan eine Bundesgartenschau auf Großmarkt und Raderberger Brache zu realisieren, dient nicht dem erhalt unserer grünen Oase (Raderberger Brache). Solche Planungen würde dieses wilde und unter Schutz stehende Kleinod unwiederbringlich zerstören. Unsere Jugend kann dort noch ungestört Hütten bauen.

Wir halten uns über die Bau-Planungen der Stadt Köln auf dem Laufenden und versuchen die Anwohner über Planungen, die entweder zur Natur-Zerstörung führen oder die überflüssig sind zu informieren.

Auch wollen wir unerlaubte und willkürliche Baumfällungen verhindern. Jeder, der einen Baum fällen will, braucht eine Genehmigung hierfür - auch die Stadt Köln selber. Also falls Ihr Lieblingsbaum an der Ecke plötzlich abgesägt werden soll, fragen sie doch einfach mal nach, ob eine Genehmigung vorliegt. Rufen Sie bei uns an (0221/341182 oder 0221/362992), und wir prüfen bei der Stadt, ob eine geplante Fällung rechtens ist. Laut Gesetz (Baumschutzsatzung) müssen Genehmigungen vor Ort - also da wo der Baum gesägt werden soll - dem interessierten Bürger gezeigt werden können. Falls das nicht geschieht, falls die Männer mit der Motorsäge glauben, sie müssen keine Genehmigung vorlegen, ist das Sägen illegal und Sie sollten sofort die Polizei informieren!

Danach freuen wir uns, wenn Sie auch uns informieren (Tel. 0221/ 34 11 82 oder 0221/ 36 29 92). Wir unterstützen Sie gegen jeden Baumfrevel. Sie können uns aber auch bei unseren Baumschutzaktionen unterstützen: Es gibt viele Möglichkeiten bedrohte Bäume zu verteidigen. Wir informieren über Flugblätter, Internetseite, Zeitschriften oder bei Veranstaltungen. Falls Sie über unsere Aktionen informiert werden wollen, meldet Sie sich! (E-Post: nabis@web.de). Hier die Satzung unseres Vereins NaBiS e.V.. Es gibt regelmäßige und unregelmäßige Veranstaltungen Naturschützer und Menschenfreunde sind jederzeit zu unseren Treffen eingeladen, siehe 'Kontakt'.

Vielen Dank für Ihr Interesse!